Onigiri selber machen

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Ich zeige dir wie du Onigiri selber machen kannst und dass ganz ohne weitere Kochutensilien oder Formen. Ran an das Rezept

Ein Stück Japan: Onigiri selber machen

Onigiri selber machen ist eine wunderbare Möglichkeit, ein Stück japanische Esskultur in deine Küche zu holen. Denn mit diesem Rezept zum Onigiri selber machen zauberst du im Handumdrehen leckere Reisbällchen, die ideal für unterwegs, Picknicks oder als Snack für Zwischendurch sind.
Alles, was du hierfür brauchst, ist ein klebriger Kurzkornreis, etwas Salz und Nori, um den Reis zu umwickeln. Mit einer köstlichen Füllung aus Edamame und Lachs entstehen so herzhafte Bällchen, die ganz für sich sprechen.
Forme die Reisbällchen hierfür einfach mit nassen oder leicht gesalzenen Händen, denn auch ohne Formhilfen gelingt das japanische Rezept perfekt. Schnapp dir jetzt mein Onigiri Rezept zum selber machen und schon bald wirst du den Geschmack von Japan direkt in deinen Händen halten. 

Onigiri selber machen – gesund und einfach

Onigiri selber machen ist nicht nur einfach, sondern auch eine gesunde Art, sich einen Hauch Japan in die Küche zu holen. Mit nur wenigen Zutaten wie klebrigem Sushireis, Reisweinessig und Seetang zauberst du im Handumdrehen köstliche Reisbällchen.
Das Formen der kleinen Reisbällchen macht anschließend nicht nur Spaß, sondern sorgt auch dafür, dass sie perfekt gelingen. Mit einer würzigen Füllung aus Räucherlachs, Edamame-Bohnen, Frühlingszwiebeln, Sojasauce und Sojasauce sind die Reisbällchen der perfekte Snack für unterwegs, denn sie sind nicht nur lecker, sondern auch nahrhaft und ideal für Picknicks oder als gesunde Zwischenmahlzeit.
Zusammen mit diesen 11 Picknick Ideen, steht so dem perfekten Picknick nichts mehr entgegen!

Onigiri: Was ist das?

Onigiri ist ein traditionelles japanisches Gericht aus gesalzenem, gekochtem Reis, das typischerweise rund oder dreieckig geformt wird. Dabei kommt für Onigiri klebriger, japanischer Kurzkornreis zum Einsatz, der leicht gesalzen wird, um einen möglichst intensiven Geschmack zu erzeugen.
Anschließend werden die Reisbällchen mit nassen oder leicht gesalzen Händen geformt, bei denen manchmal auch Form Hilfen zum Einsatz kommen. In diesem Rezept zeige ich dir jedoch wie du Onigiri ganz ohne zusätzliche Küchenutensilien zubereiten kannst.
Ummantelt werden die Reisbällchen anschließend mit Nori, einem getrockneten Seetang und als Snack genossen. Die Japaner packen sie dafür besonders gerne in Bentos (Lunchboxen) oder genießen die Bällchen unterwegs bei einem Picknick, denn sie können sowohl kalt, als auch bei Raumtemperatur oder leicht erwärmt gegessen werden.
In Japan findest du die populären Onigiri in Convenience-Stores überall im Land. Teste auch du die Reisbällchen jetzt bei dir zu Hause!

Welcher Reis eignet sich für Onigiri?

Für die Zubereitung von Onigiri wird ein japanischer Kurzkornreis verwendet. Dieser Reis ist auch als Sushi Reis bekannt und klebriger als andere Reissorten.
Nach dem Kochen hat er eine klebrige Konsistenz, die dafür sorgt, dass die Reisbällchen stabil bleiben. So halten die Reisbällchen gut zusammen und die Onigiri behalten ihre Form. 
Japanischer Kurzkornreis bekommst du vor allem in asiatischen Lebensmittelgeschäften, aber auch in gut sortierten Supermärkten. So sollte es nicht allzu schwer sein, an Sushireis zu kommen.
Doch auch wenn du etwas auf die Suche gehen musst, mit diesem Reis gelingen dir authentische und perfekt geformte Onigiri!

Onigiri Variationen mit japanischen Füllungen

Um deine Onigiri zu variieren, kannst du verschiedene japanische Füllungen ausprobieren, die für ein einzigartiges Geschmackserlebnis sorgen. Eine klassische Wahl ist Umeboshi, die salzig-säuerlich eingelegte Pflaume. Doch diese Kombination ist nicht für jeden etwas.
Ich habe mich darum für Lachs entschieden, denn mit einer leicht salzigen Note bringt er einen tollen Geschmack in die Reisbällchen. Außerdem kann auch Thunfisch mit Mayonnaise eine cremige und leckere Kombination darstellen, wenn du ein Thunfisch-Fan bist.
Traditionell wird außerdem häufig Kombu, ein gekochter Seetang verwendet, oder du entscheidest dich für Okaka, getrocknete Bonito-Flocken, die oft mit Sojasauce gewürzt sind.
Egal wie du dich entscheidest, jede dieser Füllungen verleiht deinen Onigiri eine besondere Note und macht sie zu einem abwechslungsreichen Snack.

Onigiri Variationen mit europäischen Füllungen

Onigiri lassen sich auch wunderbar mit europäischen Füllungen variieren, wenn dir die japanischen Varianten etwas zu experimentierfreudig sind. Denn auch mit europäischen Füllungen kannst du den Onigiri eine neue, spannende Note verleihen!
Gegrilltes oder gebratenes Hähnchen, mit Teriyaki- oder Sojasauce, sorgt hier für eine herzhafte und würzige Note in den Reisbällchen, während Räucherlachs einen milden und rauchigen Geschmack erzeugt.
Im Gegensatz dazu bringt eine mediterrane Kombination aus gehackten Oliven und Feta-Käse eine salzige und cremige Textur in deine Onigiri, während fein gehacktes und gut gewürztes Gemüse, ähnlich wie ein französisches Ratatouille, den Onigiri eine aromatische und bunte Füllung verleiht.
Speck und Ei machen deine Onigiri hingegen zu einem herzhaften und proteinreichen Snack. Während Mini-Mozzarella-Kugeln mit getrockneten oder frischen Tomaten einen Hauch von Italien in den japanischen Snack bringen.
Du siehst also schon, bei der Füllung deiner Onigiri kannst du experimentieren und diese auch vegetarisch zubereiten. Hier ist also für jeden etwas dabei!

Tipps und Tricks zum Formen von Onigiri

Um köstliche Onigiri zu formen, sind ein paar einfache Schritte entscheidend. Ich verspreche dir, es ist ganz einfach, doch diese Tipps und Tricks helfen dir, damit deine Onigiri perfekt werden!
Zuerst bereitest du den japanischen Kurzkornreis zu. Hierfür sollte der Reis nach dem Kochen leicht abkühlen, damit er sich gut formen lässt.
Befeuchte deine Hände anschließend, um zu verhindern, dass der Reis kleben bleibt, nimm eine Handvoll Reis und forme eine Mulde in der Mitte, in die du dann einen Teelöffel deiner Lieblings Füllung gibst. Ich persönlich forme hier meistens eine Kugel, denn so ist es einfacher, die Füllung darin unterzubringen.
Ist deine Reiskugel gefüllt, bedecke die Öffnung mit etwas mehr Reis und umwickle sie mit Nori-Blätter, um dem Onigiri Stabilität zu verleihen. Schneide Nori-Blätter hierfür in Streifen und wickele einen Streifen Nori um die Basis des Onigiri oder bedecke eine Seite vollständig, um dem Reis Stabilität zu geben und den Geschmack zu verbessern.
Alternativ kannst du auch die klassische Dreiecksform wählen und den Reis sanft zusammendrücken, während du die Seiten vorsichtig mit den Händen flach drückst.
Wenn du Schwierigkeiten hast, die Onigiri von Hand zu formen, sind spezielle Onigiri-Formen eine gute Lösung. Fülle die Form hierfür zur Hälfte mit Reis und gebe die Füllung hinzu. Diese kannst du nun mit mehr Reis bedecken, bevor du alles mit Deckel fest drückst.
Achte außerdem darauf, den Reis nicht zu fest zu drücken, damit er nicht zu dicht wird. Zu locker geformte Onigiri können jedoch auseinanderfallen. Hier musst du also das perfekte Gleichgewicht finden. Doch schon nach ein paar Reisbällchen hast du den Dreh raus.
Wenn du deine Onigiri später essen möchtest, wickle sie zum Schluss in Frischhaltefolie und bewahre sie im Kühlschrank auf. So bleiben sie frisch und köstlich für deinen nächsten Snack oder Picknick!

Onigiri selber machen – so einfach geht’s

Schritt 1

Wasche den Sushireis zuerst mehrmals gründlich unter fließendem Wasser, bis das Wasser klar ist, koche den Reis im Anschluss daran kurz auf und lasse ihn bei mittlerer Hitze fertig garen.

Schritt 2

Während der Reis kocht, kannst du bereits den Reisessig zusammen mit Zucker und Salz in einem kleinen Topf erhitzen, bis sich Zucker und Salz vollständig aufgelöst haben und die Mischung über den heißen Reis gießen.

Schritt 3

Lasse den Reis nun abkühlen, schneide alle Zutaten für die Füllung klein und vermenge sie gründlich mit Sojasauce und Srirachasauce.

Schritt 4

Schneide zum Schluss ein Stück Frischhaltefolie ab und lege 1-2 EL des abgekühlten Sushireises in die Mitte. Drücke den Reis nun flach zu einem Kreis und gib ca. 1 EL der vorbereiteten Füllung in die Mitte des Reiskreises.

Schritt 4

Nimm die Folie jetzt an den Enden hoch und drehe sie zusammen, bis sich ein fester Onigiri-Ball geformt hat. Zum Schluss kannst du die Folie vorsichtig entfernen und den fertigen Onigiri Ball in Sesam und Schwarzkümmel wälzen. Fertig ist dein selbst gemachtes Onigiri!

Onigiri selber machen

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Onigiri selber machen einfach mit folie ohne former mit lachsfüllung
  • Zeit:
    15 Minuten auf den Tisch
  • Portion(en): - 4 +
  • Kalorien p.P
    258kcal

Zutaten

    • 200 g
      Lachs
    • 250 ml
      Wasser
    • 1 EL
      Reisweinessig
    • 1 TL
      Zucker
    • 1 TL
      Salz

    Füllung

    • 200 g
      Räucherlachs
    • 100 g
      Edamame
    • 4 Stück
      Frühlingszwiebeln
    • 1 EL
      Sojasauce
    • 1 EL
      Sriracha Sauce

    Topping

    • 2 EL
      Sesam
    • 1 EL
      Schwarzkümmel

Zubereitung:

  1. 1
    Wasche den Reis 2x unter fließendem Wasser und koche ihn auf, dann lass ihn bei mittlerer Hitze zu Ende garen.
  2. 2
    Erhitze den Reisessig, den Zucker und das Salz und übergieße den heißen Reis damit und lass ihn abkühlen.
  3. 3
    Schneide alle Zutaten für die Füllung klein und vermenge sie gründlich.
  4. 4
    Nun schneide ein Stück Frischhaltefolie ab, verteile in der Mitte 1-2 EL von dem kalten Sushireis und drücke den Reis ganz flach (kreisförmig).
  5. 5
    In die Mitte gibst du 1 EL von der Füllung und nun nimmst du die Frischhaltefolie hoch und drehst die Ende so zusammen, dass ein Kreis entsteht.
  6. 6
    Drehe so lange die Enden zusammen, bis sich eine feste Kugel geformt hat.
  7. 7
    Nun entferne die Folie und wälze das Reisbällchen in dem Topping.

Tipps

  •  

    Serviere dazu Chili Mayonnaise oder Sojasauce.

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